Raissa Levertova

Zahnärztin

Parodontitis

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates und wenn sie nicht behandelt wird, kann es zu Zahnlockerungen und zum Verlust von Zähnen, auch solchen, die frei von Karies oder Füllungen sind, führen.

Ausgelöst wird Parodontitis durch Beläge, welches aus einem Netzwerk von Bakterien besteht. Die Stoffwechselprodukte der Bakterien sind die verantwortlichlichen Auslöser der Entzündung des Zahnfleisches.
Seit langem ist bekannt, das negative Wechselwirkungen zwischen Parodontitis und Diabetes auftreten. Einerseits erhöht die Diabetes das Risiko an Parodontitis zu erkranken. Andererseits reduzieren akute Entzündungen die Wirkung von Insulin.

Es besteht ein wissenschaftlich belegter Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauferkrankungen, woran zum größten Teil Bakterien aus der Mundhöhle beteiligt sind. Vor allem wäre dabei die Endocarditis zu nennen.

Vor der Parodontitisbehandlung führen wir zunächst eine professionelle Zahnreinigung durch, um die sichtbaren Zahnflächen frei von Belägen zu halten. Unter örtlicher Betäubung werden die Zahnfleischtaschen mit Handinstrumenten gereinigt und die Zahnwurzeln geglättet. Wir benutzen dafür auch ein Ultraschallgerät. Nach Indikation führen wir auch eine medikamentöse Therapie in lokaler oder systematischer Form durch. Um die Art der Bakterien zu bestimmen wird ein Bakterientest durchgeführt.